Udo Stein: AfD schließt sich der Forderung der Bauern- und Jagdverbände zur Afrikanischen Schweinepest vorbehaltlos an

Pressemitteilung - Stuttgart, den 12.01.2018

Die AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag schließt sich der Forderung der Bauernverbände und der gemeinsamen Erklärung von Jagdverband und dem bundeseigenen Friedrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) nach der verstärkten Jagd auf Wildschweine an, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verhindern. Dies erklärte der agrar- und jagdpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Udo Stein MdL, am Freitag.

Forderung nach Jagderleichterungen und angemessener Aufwandsentschädigung

Da in der Tschechischen Republik Wildschweine mit ASP infiziert worden sind, sind jetzt laut FLI Maßnahmen angesagt, die weit über die normale Bejagung hinausgehen. Nach den Berechnungen des Instituts muß der Wildschweinbestand kurzfristig um 70 Prozent reduziert werden, um die Verbreitung der Seuche zu stoppen. „Dazu gehören Jagderleichterungen wie der zeitlich begrenzte Einsatz von Nachtzielgeräten und Jagd in Schutzgebieten, weil die Tiere bei einer Infizierung viel mehr leiden als bei einem Abschuß“, erläutert der AfD-Landtagsabgeordnete. Schon im Herbst 2017 hatte Udo Stein MdL gefordert, sich dem Maßnahmenpaket von Mecklenburg-Vorpommern anzuschließen. Dazu gehören unter anderem die Übernahme der Kosten für die Trichinenuntersuchung und eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro je erlegtem Tier. Auch ein Sonderurlaub von sechs Tagen für Jäger käme das Land weit günstiger als ein Ausbruch der ASP.

Verantwortung nicht allein bei Jägern und Bauern abladen

Die Verantwortung allein bei Jägern und Bauern abzuladen, wäre nach Ansicht von Stein jedoch falsch und zu wenig. Wie Prof. Dr. Dr. habil. Sven Herzog, Lehrstuhlinhaber der Dozentur für Wildökologie und Jagdwirtschaft an der Technischen Universität Dresden, in einem Interview mit der Wochenzeitung „Zeit“ erklärt, kann die Verschleppung der Seuche auch durch sanitäre Maßnahmen wie die tägliche Leerung der Mülleimer auf Autobahnraststätten und -parkplätzen sowie die Reparatur der dortigen Zäune gestoppt werden, weil Wurst- und Schinkenreste aus Osteuropa im Müll von Wildschweinen gefressen werden und so zur Ansteckung führen könnten. Hier ist also auch das Verkehrsministerium gefragt. Schützen durch nützen – diese Devise gilt auch hier: Für den Menschen besteht keinerlei Ansteckungsgefahr und in Deutschland ist die Seuche noch nicht angekommen. „Wildschweinfleisch ist garantiert aus Auslaufhaltung, Wildschweine waren nie in einem Stall eingesperrt und haben immer nur die Pflanzen und Kräuter gefressen, die in der Natur und auf den Feldern wachsen – auch Importfuttermittel kennen diese Tiere nicht. Wer also einheimisch und regional essen möchte, der ist mit Wildschweinfleisch und -wurst bestens bedient“, so Udo Stein.


Zurück zur Übersicht

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Pressemitteilung - Stuttgart 04.06.2020

Bernd Gögel MdL: Berliner Koalition macht AfD-Politik

Stuttgart. Fraktionschef Bernd Gögel MdL hat die Berliner Koalition für die Umsetzung von AfD-Politik gelobt. „Die Senkung der Mehrwertsteuer steht schon im AfD-Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 und wurde dann vom DIW gleichfalls empfohlen. Ich habe sie zuletzt am 23. April angemahnt. Nun taucht sie, wenn auch befristet, als ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 04.06.2020

Anton Baron MdL: Bäckerei-Bußgelder zurückerstatten

Stuttgart. Der handwerkspolitische Fraktionssprecher Anton Baron hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) aufgefordert, die Corona-Bußgelder wegen Bäckereiöffnungen am Ostersonntag zurückzuerstatten und die noch laufenden Verfahren einzustellen. Hintergrund ist eine kleine Anfrage, die Baron gemeinsam mit seinem ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 01.06.2020

Carola Wolle MdL: Giffey vom Pfingstgeist nicht erleuchtet

Stuttgart. Die wirtschafts- und frauenpolitische Fraktionssprecherin Carola Wolle MdL hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) vorgeworfen, grünsozialistische Planwirtschaftsideen umzusetzen. „Vor zwei Wochen hatte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt in der FAZ gefordert, dass es bei allen Hilfsmaßnahmen und Investitionen ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 28.05.2020

Emil Sänze MdL: EU-Rettungspaket ist sinnlos

Stuttgart. Der europapolitische Fraktionssprecher Emil Sänze hat das geplante 750 Mrd. Euro schwere EU-Rettungspaket als sinnlos kritisiert. „Damit wird noch mehr Salz in eine bereits völlig versalzene Suppe geschüttet. Jede Krise wird missbraucht, um Deutschland noch mehr Rechte wegzunehmen, unser Land noch mehr finanziell auszubeuten: Von ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 20.05.2020

Dr. Rainer Podeswa MdL: Warum lässt Kretschmann Bevölkerung belügen?

Stuttgart. Der finanzpolitische Fraktionssprecher Dr. Rainer Podeswa MdL hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der Landtagsdebatte vorgeworfen, die Bevölkerung Baden-Württembergs zu belügen. Hintergrund ist die nicht nachvollziehbare Finanzrechnung von Grünenfraktionschef Andreas Schwarz. „Vom Hilfspaket 1 der Regierung wurden nach ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 20.05.2020

Dr. Rainer Podeswa: Regierung missachtet das Parlament

Stuttgart. „Es ist eine Missachtung des Parlaments, dass der Landtag von der Koalition nur im Vorbeigehen über ein neues Milliardenpaket informiert wird.“ Mit diesen Worten kritisierte der finanzpolitische Fraktionssprecher Dr. Rainer Podeswa das parlamentarische Gebaren der grünschwarzen Fraktionschefs heute im Landtag. Hintergrund: Bei ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 19.05.2020

Udo Stein MdL: Milchviehhalter nicht im Milchregen stehen lassen

Stuttgart. Der landwirtschaftliche Fraktionssprecher Udo Stein hat heute davor gewarnt, unsere Landwirte durch entsprechende EU-Verordnungen im „Milchregen“ stehen lassen. Anlass war die Protest-Demo des Bundesverbands der Milchviehhalter, die heute Vormittag mit informativen Plakaten vor dem Landtag auf die prekäre Situation der ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 19.05.2020

Dr. Rainer Podeswa MdL: Woher nehmen Sie die Milliarden, Frau Sitzmann?

Stuttgart. Der finanzpolitische Fraktionssprecher Dr. Rainer Podeswa MdL hat die Steuerschätzung als Offenbarungseid für die gescheiterte grünschwarze Corona-Politik bezeichnet. „3,3 Milliarden minus –  das ist die positivste Zahl, die wir in diesem Jahr lesen werden. Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) räumt selbst ein, dass der ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 17.05.2020

Carola Wolle MdL: Wo bleibt der Exit-Plan?

Stuttgart. Die wirtschaftspolitische Fraktionssprecherin Carola Wolle MdL hat dringend einen konkreten und verlässlichen Exit-Plan der Politik für Unternehmen und Arbeitnehmer angemahnt. „Nach und nach kommen das desaströse Ausmaß und die dramatischen Folgen der politischen Vorgehensweise in der CORONA-Krise ans Tageslicht. Und die sind ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 14.05.2020

Dr. Rainer Podeswa MdL: Steuerzahlerbund bestätigt, was die AfD seit Wochen fordert

Stuttgart. „Die 10-Punkte-Finanzstrategie unserer Fraktion hat bereits im April genau das gefordert, was der Steuerzahlerbund gestern anmahnte: Sparen angesichts der erwarteten Einbrüche bei den Einnahmen“. Darauf verwies heute der finanzpolitische Fraktionssprecher Dr. Rainer Podeswa MdL. „Wenn der Steuerzahlerbund verlangt, das Land ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 09.05.2020

Verantwortung übernehmen – Finanzstrategie der AfD Landtagsfraktion

Liebe Baden-Württemberger, liebe Wähler,   vielen Dank für Ihr Interesse, sich über die alternative Haushaltspolitik der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg zu informieren. Wir haben bereits am 27. April eine 10-Punkte-Finanzstrategie zur Bewältigung der haushalterischen Folgen der Corona-Pandemie im Südwesten vorgestellt. ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 07.05.2020

Emil Sänze MdL: EU-Gesetze garantieren weitere Verarmung Deutschlands

Stuttgart. Der europapolitische Fraktionssprecher Emil Sänze MdL hat heute im Landtag das EU-Klimapaket und die geplanten EU-Abfallgesetze als Garant für die weitere Verarmung Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten kritisiert. „Das EU-Klimapaket bedeutet ein Verbot von diesel- und benzinbetriebenen Autos geplant ab 2025, eine weitere ...

  Weiterlesen

Lust auf mehr? Downloads

Publikationen unserer Arbeitskreise


 

Weitere Publikationen