Hanebüchene Forderung der Landtagspräsidentin: Türkischunterricht an der Schule, um demokratische Werte zu vermitteln

Pressemitteilung - Stuttgart, den 27.04.2017

Pressemitteilung - Stuttgart, den 27.04.2017

Die baden-württembergische Landtagspräsidentin fordert mehr muttersprachlichen Unterricht von ‚klassischen‘ Migranten an den Schulen. Sie behauptet, die Muttersprache sei wichtig für die Identitätsbildung von Kindern. „Zuallererst ist es wichtig für die Identität, dass ein Kind die Sprache des Landes lernt, in dem es lebt“, meint die AfD-Abgeordnete Dr. Christina Baum. „Es ist im Übrigen nicht die Aufgabe des deutschen Staates, die Muttersprache von Einwanderern zu fördern“, erklärt sie kategorisch. „Um Diskriminierungen anderer Einwandererkinder vorzubeugen, müssten dann auch Sprachen wie Vietnamesisch, Spanisch, Indisch oder Finnisch angeboten werden. Da ist ein kompletter Irrsinn“, empört sich Baum.

Für politische Bildung braucht es allein Deutschunterricht

Frau Aras argumentiert zusätzlich damit, dass sich im Fremdsprachenunterricht auch demokratische Werte vermitteln ließen. „Reicht es denn nicht aus, demokratische Werte in deutscher Sprache zu vermitteln“, fragt Baum. „Fremdsprachunterricht ist im Übrigen nicht dazu da, um politische Bildung zu vermitteln. Mit dieser hanebüchenen Forderung diskreditiert sich die türkischstämmige Landtagspräsidentin selbst“, kritisiert Baum.

Grüne Landtagspräsidentin und die AfD fordern ein Einwanderungsgesetz

„Aras fordert weiter, die Spracherziehung, nicht den ausländischen Konsulaten zu überlassen. Damit übernimmt die grüne Landtagspräsidentin eine Forderung der AfD-Fraktion“, stellt Baum weiter fest. Ebenso typisch sei es, dass Frau Aras als Parteimitglied der Grünen ein Einwanderungsgesetz fordert. „Diese Forderung ist seit langem im Parteiprogramm der Alternative für Deutschland verankert.“ Diese Tatsache belegt, dass es sich um billige Propaganda handelt, wenn der AfD regelmäßig Fremdenfeindlichkeit unterstellt wird.  „Das Gegenteil ist der Fall“, betont Baum: „Wir fordern schlicht und einfach, die Rechtstaatlichkeit wieder herzustellen. Das Asylgesetz darf nicht zur schrankenlosen Einwanderung missbraucht werden, wie es Grüne, CDU und SPD zu verantworten, sondern ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild muss die Migration regeln“, bekräftigt Baum.


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