Ruben Rupp MdL: verheerende Tourismusbilanz nicht schönreden

Pressemitteilung - Stuttgart, den 17.11.2021

Der tourismuspolitische AfD-Fraktionssprecher Ruben Rupp MdL hat Staatssekretär Patrick Rapp (CDU) vorgeworfen, die verheerende Tourismusbilanz im Südwesten schönzureden. „Dass sich im August und September die Übernachtungs- und Ankunftszahlen dem Vorkrisenniveau angenähert hätten, ist keine ‚gute‘, sondern eine katastrophale Nachricht. Denn klar ist, dass damit der Niedergang einer Branche weitergeht, an der etwa 390 000 Arbeitsplätze hängen und die bis zur Pandemie einen jährlichen Umsatz von mehr als 25 Milliarden Euro erwirtschaftete. Allein im Hochschwarzwald sank die Zahl der Übernachtungen in den ersten acht Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,9 Prozent auf 1,54 Millionen; in ganz Baden-Württemberg auf 25,6 Millionen. Neun Milliarden Euro Umsatzverlust hatten allein die Unternehmen des Hotel- und Gaststättenverbands von Januar bis Juli verzeichnet, die Schuldenstände sind um mehr als eine Milliarde Euro gestiegen. Das steckt man nicht einfach weg!“

Rapps Prophezeiung, dass die anstehenden Wintermonate den Abstand zum Vorkrisenniveau noch weiter vergrößern würden, ist eine Binsenweisheit, kritisiert der Fraktionsvize. „Es ist eben nicht die Corona-Pandemie, die die Tourismusbranche vor große Herausforderungen stellt, sondern es sind die völlig absurden, unlogischen und planlosen Maßnahmen der Staatsregierung mit 2 G an der Spitze, die die Ankunft dringend nötiger Touristen verhindern werden. In dieser Situation ist einerseits ein Hoffnungszeichen, mutet es andererseits aber auch wie ein Hohn an, heute in Freiburg das neue ‚Kompetenzzentrum Tourismus im Schwarzwald‘ zu eröffnen. Falsche politische Entscheidungen mit der Fortführung von Hilfsangeboten zu kaschieren, wie Rapp ankündigte, kann da nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein: Laut Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut stellt Baden-Württemberg acht Millionen Euro dafür zur Verfügung – und ließ zugleich die Stabilisierungshilfe zum 30. Juni auslaufen. Was soll mit diesem Flickenteppich bezweckt werden?“


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