AfD: Kehrtwende bei Energiewende. Sonst droht volkswirtschaftlicher Selbstmord!

Pressemitteilung - Stuttgart, den 08.03.2017

AfD fordert Kehrtwende bei der Energiewende

Die AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg fordert eine Kehrtwende bei der Energiewende. Der energiepolitische Sprecher der Fraktion, Klaus-Günther Voigtmann, fordert die Landesregierung auf, „den Irrweg der sogenannten Energiewende zu verlassen und zur wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Vernunft zurückzukehren“. Nach den neuesten Ergebnissen einer McKinsey-Studie drohe die Energiewende zu einem ökonomischen Desaster zu werden.

Grün-schwarze Regierung phantasiert Ökostrom-Wirtschaftswunder herbei

„Ich fordere Herrn Minister Untersteller und die grün-schwarze Regierung auf, die Realitäten zu sehen! Anstatt sich zum weltweiten Vorreiter in Sachen ‚Energiewende‘ zu erklären und ein Ökostrom-Wirtschaftswunder herbeizuphantasieren, müssen die Verantwortlichen endlich zur Kenntnis nehmen, dass ein hoch industrialisiertes und dicht besiedeltes Land wie Deutschland nicht vorzugsweise mit Wind- und Solarstrom versorgt werden kann und daraus die Konsequenzen ziehen“, so der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion weiter.

McKinsey-Langzeitstudie: Verheerendes Zeugnis für Energiewende

Klaus-Günther Voigtmann: „Die neuesten Ergebnisse einer McKinsey-Langzeitstudie stellen der Energiewende und somit auch ihren Anhängern ein verheerendes Zeugnis aus. Die Studie zeigt: Erstens: Das Ökostrom-Wirtschaftswunder findet nicht statt. Wirtschaftliche Erfolge gibt es nur dort, wo direkte Subventionen fließen – das heißt, wir erleben, wenn überhaupt eine Scheinblüte, die katastrophale wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen wird. Dutzende deutscher Stadtwerke stehen vor der Insolvenz, die Pleite der Stadtwerke in Gera sollte uns eine Warnung sein. Wer die Geschäftsberichte der Energieversorger liest, wird erkennen, dass auch sie wirtschaftlich höchst gefährdet sind. Zweitens: Die Energiewende ist unsozial. Das Preisniveau für deutschen Haushaltsstrom liegt 47,3 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. Die hohen Strompreise treffen die sozial Schwachen besonders hart. Der kleine Stromverbraucher und Steuerzahler finanziert eine parasitäre Ökoindustrie, welche sich ohne Steuersubventionen niemals am Markt halten, geschweige denn große Gewinne erzielen und Arbeitsplätze generieren könnte. Drittens: Die selbstgesetzten Ziele, wie Kohlendioxid-Reduzierung, Senkung des Strom- und Primärenergieverbrauchs usw. werden größtenteils nicht erreicht.“

Teure Netzeingriffe immer häufiger erforderlich

Neben dem ökonomischen Sachverstand fehle es den grün-schwarzen Energiewendeenthusiasten offensichtlich an naturwissenschaftlichem und technologischem Grundlagenwissen, so Voigtmann: „Man kann den Wind nun mal nicht darauf verpflichten, kontinuierlich zu wehen und dem Herrn Umweltminister zuliebe 365 Tage im Jahr, 24 Stunden lang Strom zu produzieren. Umgekehrt kann man dem Wind nicht verbieten besonders kräftig zu wehen, wenn mal wenig Strom gebraucht wird. Durch die bevorzugte Einspeisung der fluktuierenden erneuerbaren Energien sind immer häufiger Netzeingriffe erforderlich, die uns schon jetzt finanziell und technisch an den Rand des Zumutbaren bringen.“

Grünen und CDU fehlt es Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein

Klaus-Günther Voigtmann: „Wenn es so weitergeht, dann werden weitere stromintensive Industrien abwandern und Arbeitsplätze in Millionenhöhe verlorengehen. Die Stromversorgung wird insgesamt immer schwieriger werden und am Ende leben wir in einem deindustrialisierten Land: eine Art volkswirtschaftlicher Selbstmord. Dass die Grünen damit wenig Probleme haben, mag nicht verwundern aber der CDU hätte ich mehr Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein zugetraut.“


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