Daniel Rottman MdL: Bundesregierung betreibt Kindesmissbrauch

Pressemitteilung - Stuttgart, den 21.04.2020

Stuttgart. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Daniel Rottmann MdL hat der Bundesregierung institutionalisierten Kindesmissbrauch vorgeworfen. „Wenn 47 minderjährige Flüchtlinge in Deutschland landen, die laut Tagesschau keine Waisenkinder sind, sondern auf der Flucht von ihren Familien getrennt oder gar alleine losgeschickt wurden, müssen mindestens zwei Fragen erlaubt sein: 1. Wann, von wem und warum sind diese Minderjährige von ihren Familien getrennt worden? 2.Wann und von wem und warum wurden die Minderjährige vorausgeschickt? Diese Aktion ist keine moralische Höchstleistung, sondern Kindesmissbrauch, in den sich die aktuelle deutsche Regierung einziehen lässt“, erklärt Rottmann.

„Die Eltern schicken ihre Kinder auf die Flucht, um sich selbst dieser Gefahr nicht auszusetzen. Dieser Kindesmissbrauch wird durch die Steuergelder vollzogen. Deutschland reißt Familien auseinander“, so Rottmanns Vorwurf. Auch die Zusammensetzung der Flüchtlinge, die am Samstag nach Deutschland eingeflogen wurden, sei anschaulich - 43 Jungen und 4 Mädchen: 90,7% sind Jungs und 9,3% Mädchen. Ihre Eltern und ihre Geschwister werden wohl bequem per Flugzeug nachziehen. Erst zwei Tage zuvor berichteten die Medien über wiederholte Freilassung der 45 Ausreisepflichtigen aus der Abschiebehafteinrichtung. Diese konnten angeblich „wegen der Flugbeschränkungen in Zeiten von Corona“ nicht abgeschoben werden.

„Es ist ein Paradox, dass die Flugzeuge nur eine Richtung fliegen können“, wundert sich Rottmann. „In einem Antrag will ich jetzt unter anderem prüfen lassen, wie viele der 47 von den griechischen Inseln eingeflogenen Kinder nach Baden-Württemberg verteilt wurden oder werden; und wissen, ob sich die Politiker, welche in unserem Land die Aufnahme dieser und von noch viel mehr Kindern gefordert haben, an den erheblichen Kosten beteiligen werden oder ob sie von diesen Kindern bei sich selber welche aufnehmen wollen oder wollten oder ob von ihnen Verpflichtungserklärungen abgegeben wurden.“


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