Rüdiger Klos MdL: Winfried Hermanns peinliche Selbstbeweihräucherung auf Kosten des Steuerzahlers

Pressemitteilung - Stuttgart, den 09.08.2019

Angesichts der zunehmenden Einzelmobilität in Form von Inlineskater, Elektroroller und Fahrräder und der dadurch gesteigerten Kollisionsgeschwindigkeit sieht die AfD-Landtagsfraktion die dringende Notwendigkeit, den Schutz der Fußgänger zu erhöhen. „Aus diesem Grund begrüßt die AfD jede sinnvolle Maßnahme in diese Richtung, wobei die Betonung auf ‚sinnvoll‘ und ‚wissenschaftlich untermauert‘ liegt“, betont Landtagsabgeordneter Rüdiger Klos. „Legt man diese Kriterien an, geht die neuerliche Initiative des grünen Verkehrsministers Winfried Hermann in völliger Dissonanz unter. Da glaubt – von denken wollen wir hier mal lieber nicht sprechen – der Verkehrsminister, er habe ausnahmsweise einmal eine zündende Idee, um sein mieses Image als Verkehrs-Behinderungs-Minister aufzupolieren, und engagiert einen Fotografen aus Mannheim. Gemeinsam stehlen sie eine einstmals geniale Idee der ‚Beatles‘ und plagiieren deren berühmtes ‚Abbey Road‘-Cover, um dann in aller Deutlichkeit zu zeigen, wie man es nicht machen sollte.“

Sinn-, ahnungs- und planloser Verkehrsminister

Klos weiter: „Auf dem von Winfried Hermann konstruiertem Foto zur Kampagne ‚1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg – Aktionsprogramm Sichere Straßenquerung‘ sieht man Personen, die ohne auf ihre Umgebung zu achten und ohne Rücksicht auf die Verkehrssituation über einen Zebrastreifen marschieren. Allerdings: So sollte man sich im Straßenverkehr auf keinen Fall verhalten – denn wie schon ein Grundschulkind weiß, können ein paar aufmerksame Blicke nach links und rechts das eigene Leben retten. Gegenseitige Rücksichtnahme und ständige Beobachtung des Umfeldes sind die grundlegenden Voraussetzungen für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr, unabhängig davon ob als motorisierter Teilnehmer, Radfahrer oder Fußgänger. Wer keine Knautschzone um sich hat, der lebt gefährlich, das zeigen schon die Statistiken. Schwere Verletzungen sind bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern, gerade Fußgängern und Radfahrern, die dramatische Folge. Wie so oft zeigt sich der Minister sinn-, ahnungs- und planlos.“

Kinder erfordern besondere Rücksichtnahme

Auch die Botschaft, man könne über Zebrastreifen Straßen sicher queren – allen voran unsere Kinder –, ist das genaue Gegenteil dessen, was nottut, erläutert der AfD-Abgeordnete und kritisiert: „Wenn Winfried Hermann diese einfachen Regeln nicht kennt oder sie sogar bewusst ignoriert, dann klärt ihn die AfD gern darüber auf. Kinder haben aufgrund ihrer Körpergröße weniger Überblick als Jugendliche oder Erwachsene sowie ein eingeschränktes Sehfeld, weswegen sie ihren Kopf auch häufiger bewegen. Kinder erfordern besondere Rücksichtnahme und sind nicht die Vorhut im Straßenverkehr – und schon gar nicht schickt man Kinder in das Minenfeld Straßenverkehr quasi als ‚Minenräumkommando‘ voraus. Auch sind Fußgängerüberwege nicht per se sicherer als sonstige Querungen, das zeigen Untersuchungen wie ‚Unfallforschung kompakt‘ vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. oder des ADAC.“

Objektive Entlarvung der Unfähigkeit von Winfried Hermann

Anstatt die Kriterien für sichere Querungen bekannt zu machen oder sich um eine funktionierende Infrastruktur in Baden-Württemberg zu kümmern, schwadroniert Winfried Hermann lieber davon, in den nächsten zwanzig Jahren die Neckarschleusen für eine Milliarde Euro auszubauen … ohne aber nur eine blasse Vorstellung davon zu haben, welche Güter – vor allem Schüttgut – hier transportiert werden sollen „Das sind ja nur 50 Millionen Euro im Jahr, hatte Hermann verniedlicht“, gibt Klos zu bedenken. „Mal so nebenbei soll eine Milliarde Euro am Bedarf vorbei verbaut werden. Die Grünen waren schon immer schnell dabei, wenn es darum ging, fremdes Geld auszugeben. Kein Plan bei der Havarie der Schnellbahnstrecke in Raststatt, kein Plan zum Einsatz der Mittel vom Bund für den Autobahnausbau, kein Plan für einen flüssigeren Verkehr – aber einen Plan, um mit Steuermitteln Werbung und Personenkult für sich selbst zu betreiben. Zumindest aber ist diese Selbstdarstellung so realistisch, dass die Unfähigkeit des Ministers objektiv entlarvt wird! Dass auf dem Plakat ausschließlich Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten ersichtlich sind, rundet das Bild ab. Ein unerfahrenes Kind leitet einen Sehbehinderten, eine betagte Dame mit Gehhilfe und schließlich als Nachhut einen Mann ohne jeglichen Sinn und Verstand durch den Straßenverkehr. Besser hätte auch ein Karikaturist die mehr als zweifelhafte Eignung von Minister Hermann nicht dokumentieren können!“ 


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