Emil Sänze: Verächtliche Sprache zeigt Tragweite der Demagogie und Menschenverachtung Kretschmanns auf

Pressemitteilung - Stuttgart, den 13.09.2019

Massive Kritik übt der AfD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Emil Sänze an der Wortwahl, mit der der grüne Ministerpräsidentenkandidat für die 17. Wahlperiode des baden-württembergischen Landtags, Winfried Kretschmann, die Bürger auf die ihnen bevor­ste­hen­den Veränderungen einstimmt. „Einmal Ideologe – immer Ideologe. Wie auch sonst kommen ihm Sät­ze wie ‚Wir müssen über Zumutungen reden‘ oder ,CO2-Bepreisung können wir von der Wirtschaft durch­aus verlangen‘ über die Lippen? Angesprochen auf den real über Baden-Württemberg herein­bre­chenden Arbeitsplatzabbau zeigt er sich ebenfalls völlig empathielos – ‚Transformationsprozesse‘ haben halt Verlierer, das seien ‚eben disruptive Veränderungen, die nun mal Arbeitsplätze kosten‘“, do­kumentiert Emil Sänze die nicht ganz neuen verbalen Aussetzer des Ministerpräsidenten – erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die Beleidigung von Millionen AfD-Wählern als „Bodensatz“. Als Krönung seiner schon an Kriegsrhetorik heranreichenden Orgie an sprachlichen Entgleisungen hat­te Kretschmann in der unter anderem vom SWR[1] live übertragenen Pressekonferenz zur An­kün­di­gung seiner dritten Kandidatur als Ministerpräsident verlauten lassen: „Transformation trifft kollateral im­­mer Menschen!“

Bestenfalls noch rudimentäres Demokratieverständnis

„Menschen als Kollateralschaden der Politik zu bezeichnen – diese verächtliche Sprache zeigt die ge­samte Tragweite der Demagogie und Menschenverachtung Kretschmanns auf“, unterstreicht Sän­ze und erläutert: „Dass er mutwillig die Automobilindustrie kaputtredet, scheint ihn genauso wenig zu stö­ren wie der Arbeitsplatzverlust von tausenden Baden-Württembergern, denen damit die Exi­stenz­grundlage entzogen wird. Bewusst getätigte Aussprüche wie ‚Die Leute glauben, wir werden gewählt für unsere Arbeit. Das stimmt nicht. Wir werden gewählt für unsere Versprechen‘ belegen einmal mehr das bestenfalls noch rudimentäre Demokratieverständnis des zunehmend abbauenden ‚Lan­des­groß­vaters‘, der seinen Zenit – wenn er denn jemals einen hatte – bereits seit langem überschritten hat!“

Deutlich erkennbarer Realitätsverlust

Der Entschluss Kretschmanns, für eine dritte Legislaturperiode anzutreten, stößt in der gesamten AfD-Fraktion, aber auch weit darüber hinaus auf wenig Entgegenkommen. „Ebenso wie die Zeichen der Erschöpfung ist der Realitätsverlust bei Winfried Kretschmann deutlich erkennbar“, so Emil Sän­ze. „Aber das spielte heute und in der Vergangenheit für Kretschmann niemals eine Rolle. Dennoch lässt er sich erneut willig vor den grünen Karren spannen, weil die Grünen in ihrem Personalbestand nicht einen Politiker haben, der ihm nachfolgen könnte – und wäre es auf noch so niedrigem Niveau.“


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