Klaus-Günther Voigtmann: Die deutsche Energiewende – der doppelte Salto mortale

Pressemitteilung - Stuttgart, den 11.06.2019

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Das baden-württembergische Umweltministerium kapituliert vor seiner eigenen Energiewende. Darauf verweist der AfD-Abgeordnete Klaus-Günther Voigtmann: „Was jedes Milchmädchen schon seit langem an ihren zehn Fingern abzählen konnte, spätestens mit der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke in Philippsburg und Neckarwestheim und dem parallelen Ausstieg aus der Kohleverstromung geht in Baden-Württemberg das Licht aus. Der energiepolitische Kollaps ist unabwendbar!“

Alter Wein in neuen Schläuchen

Klaus-Günther Voigtmann unterstreicht: „Da hilft nicht die Sonne und erst recht nicht der Wind. Trotz des Taschenspielertricks mit dem ‚neuen Windatlas‘ wird nur alter Wein in neuen Schläuchen serviert. Seit Jahren schon wusste Lieschen Müller, dass der Wind stärker bläst, je höher man steigt. Da wäre keine halbe Million an Beraterleistungen inklusive Unterstützungen durch die ‚Windlobby‘ nötig gewesen – das hätte die AfD diesen ‚Experten‘ auch für einen Euro sagen können.“

Wenn man in der Sackgasse steckt, muss man nicht auch noch Gas geben

Voigtmann weiter: „Was wir ihnen aber auch sagen können, ist, dass die AfD jeden Baum in Baden-Württemberg gegen den gierigen Zugriff der Windkraft-Hyänen und die geschlossene Front der Altparteien verteidigen wird, notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Geld und Gier dürfen nicht die Jahrhunderte alten Kulturlandschaften in Baden-Württemberg zerstören. Jeder einzelne Baum leistet hier einen höheren Beitrag zum Klimaschutz als die Betonmonster mitten in der Natur. Denn die unzuverlässige Windenergie ist nicht die Lösung für die deutsche Energiewende, sondern das Problem.“ Ein großer deutscher Sozialist hätte an dieser Stelle sicher formuliert: „Von Prinzessin Greta lernen, heißt siegen lernen“, und dies ist tatsächlich der Weg zur Lösung. Denn nötig ist vor allem die Überwindung des deutschen „Kernkrafttraumas“ und Verabschiedung von steinzeitlichen Methoden der Energiegewinnung im 21. Jahrhundert. 30 Jahre Umweltministerium heißt auch 30 Jahre Politik der Zerstörung der Energie-Infrastruktur in Baden-Württemberg; damit muss möglichst schnell Schluss sein, so der AfD-Abgeordnete Voigtmann. „Wenn man in der Sackgasse steckt, muss man – weiß Gott – nicht auch noch Gas geben.“


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