Dr. Rainer Balzer fordert Schulbücher mit streng wissenschaftlichen Inhalten

Pressemitteilung - Stuttgart, den 13.02.2019

Mit der Gesetzesänderung vom 13. Februar 2019 wurden das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung sowie das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg eingerichtet. Zu den Aufgaben des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung gehört mit der Bildungsplanarbeit und den Schulbuchzulassungen der Kern der Bildungsarbeit. Der AfD-Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher seiner Fraktion, Dr. Rainer Balzer MdL, bemängelt in diesem Zusammenhang das Fehlen einer wissenschaftlichen Basis vieler Lehrinhalte, die durch die grün-rote Regierung der vergangenen Legislaturperiode in Bildungspläne und Schulbücher hineingebracht wurde. Mit den Leitperspektiven und dem neuen Bildungsplan habe die linke Regierung ihren grünen Glauben den Schülern gesetzlich vorgeschrieben. Der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende fordert, dass dies rückgängig gemacht wird: „Wir müssen offenlegen, welche Interessensgruppen hier an den Lehrplänen mitgeschrieben haben.“ Er nannte als Beispiel die „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) und forderte, die Lehrpläne müssten streng wissenschaftlich sein und der Einfluss der Politik auf die Lehrpläne weitgehend ausgeschaltet werden.

Dr. Rainer Balzer gibt Reflexion über den Begriff der Bildung mit auf den Weg

„‚Bildung‘ ist in Deutschland etwas ganz anderes als in allen anderen Ländern. Denn ‚Bildung‘ hat an sich in Deutschland einen geistigen Bezug. ‚Bilden? – Woran? – Wodurch?‘ Wir erfahren es bei Meister Eckard: Am Bild Gottes. Es ist die Gottebenbildlichkeit des Menschen, die es dem Menschen erst ermöglicht, sich zu bilden“, erinnert Dr. Balzer an die Entstehung dieses Begriffes. „Das ‚Educare‘ der romanischen Sprachen, das interessanterweise im Englischen übernommen wurde, bedeutet hingegen etwas ganz anderes. Diesen Begriff der Bildung müssen wir vom verstaubten Image des 19. Jahrhunderts befreien und wieder zurückführen auf das, was es eigentlich ist, und weiterentwickeln auf die heutige Zeit.“ Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion bezweifelt, dass modernes Bildungsmonitoring das „Eigentliche“ des Lehrens erfasse, und zwar die Lehrer-Schüler-Beziehung. „Wir sollten den Mut haben, diese personalisierte Lehrer-Schüler- Beziehung wieder in den Mittelpunkt zu stellen.“

Keine deutsch-französischen Grundschulen

In der zweiten Gesetzesänderung bemängelte Dr. Balzer die Überführung der beiden deutsch-französischen Grundschulen aus dem Schulversuch in die gesetzliche Verankerung. Es ginge ihm hier weniger um eine Änderung der Praxis als um die Rechtsstellung. Die Verbreitung der französischen Sprache ist in Frankreich Teil einer außenpolitischen Strategie, die frankophonen Länder waren früher die französischen Kolonien. „Und in Deutschland warten einige sehnsüchtig darauf, sich hier einzureihen zu dürfen!“, so Dr. Balzer. Die angestrebte Förderung „Grenzüberschreitender Bildungsbiografien“ würde zu einer Benachteiligung des eigenen Nachwuchses führen, bemängelte er. „Wir haben bilinguale Schulen, das sollte reichen.“ Aus diesem Grund wurde die genannte Gesetzesänderung von der AfD abgelehnt, auch wenn einige Teilaspekte, wie das Einziehen von schulordnungswidrig mitgeführten Gegenständen, sinnvoll sind. 


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