Emil Sänze: Körperliche Unversehrtheit von AfD-Abgeordneten gilt linksradikalem Pöbel nichts

Pressemitteilung - Stuttgart, den 14.12.2018

Geradezu offen geduldet von den politischen Eliten unseres Staates, gelten demokratisch gewählte Abgeordnete der demokratisch verfassten AfD im linksradikalen Milieu offenbar als vogelfrei. Am Samstag, 8. Dezember 2018 warfen anlässlich einer von Stefan Räpple MdL angemeldeten Demonstration gegen den sogenannten „Globalen UN-Migrationspakt“ linke Gewalttäter aus einer Gegendemonstration heraus eine Sitzbank auf den Pkw des Landtagsabgeordneten, den sie zuvor zum Stehen gebracht hatten. Die Bank durchschlug die Windschutzscheibe des Wagens und beschädigt diesen erheblich. Der Abgeordnete blieb glücklicherweise unverletzt. Die Polizei ermittelt gegen zwei Personen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, sowie wegen Beleidigung.

Eine Menschenjagd, diesmal eine echte

„Ich bin froh, dass mein Kollege unverletzt geblieben ist und die Polizei die mutmaßlichen Täter schnell aus dem Verkehr ziehen konnte. Dafür danke ich der Polizei sehr: Die politische Willkür, die wir täglich erleben, ist Gott sei Dank nicht zu den Gesetzeshütern durchgedrungen“, meint dazu Emil Sänze, Vizevorsitzender der AfD-Fraktion und deren Pressepolitischer Sprecher. „Einen bitteren Beigeschmack hat die Sache allerdings: Wären Sympathisanten unserer Partei jemals in derart menschenverachtender Weise gegen politische Gegner aufgetreten, oder gar gegen Ausländer – dann hieße man solche Menschen öffentlich Nazis und ihr Tun würde sofort als Pogrom qualifiziert. Erinnern Sie sich an die Presse zu Chemnitz, wo aus einem nicht vollzogenen Fußtritt auf einem Video medial eine ‚Hetzjagd‘ inszeniert wurde? Wo Polizei, Staatsanwaltschaft, Ministerpräsident und Geheimdienstchef ebenso übereinstimmend wie fruchtlos gegenüber der Presse bestätigten, Hetzjagden habe es nicht gegeben?“

Das Establishment hält zusammen – um jeden Preis

„Hier in Stuttgart hat es dagegen eine Menschenjagd auf einen gewählten Volksvertreter gegeben. Einem Menschen eine Sitzbank durch die Windschutzscheibe zu werfen, werte ich als Mordabsicht. Diese Täter wissen genau, was sie tun – es ist dieselbe linksradikale Menschenschlächterideologie, die gerne den Paragraphen 218 abschaffen Abtreibungen bis zum neunten Schwangerschaftsmonat legalisieren würde! Und sehen Sie, genau gegen diese zynische Menschenschlächterideologie ist Stefan Räpple am 13. Dezember im Landtag offen aufgetreten und wurde dafür von Hans-Ulrich Rülke (FDP), der sich die Auftritte von Lebensschützern vor ‚pro familia‘-Filialen öffentlich verbittet, als Nachfahre von mit Stechschritt durchs Brandenburger Tor marschierenden Nazis verunglimpft. Die Presse hat sich für das Vorgehen der Landtagspräsidentin  gegen Räpple lebhaft interessiert und dieses zum Teil hämisch und selbstgerecht kommentiert. Wenn aber demselben Menschen von politischen Gegnern, die sich ja von irgendwem ermutigt fühlen müssen, eine Sitzbank ins Auto geworfen und Leben und Gesundheit mit voller böser Absicht bedroht sind – dann wird geschwiegen. Politestablishment und Presse haben allen Grund, in sich zu gehen und zu reflektieren, mit was für Gesindel als Verbündete sie sich bei der Bekämpfung ihrer demokratischen Gegner inzwischen einlassen.“


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