Emil Sänze: Muhterem Aras‘ peinliche Selbstinszenierung im Konzentrationslager

Pressemitteilung - Stuttgart, den 25.07.2018

„Es fällt schon auf und wirkt peinlich, mit welcher geschmacklosen Verve unsere Landtagspräsidentin den deutschen NS-Schuldkomplex wieder für ihre politische Migrantengesellschaft-Agenda instrumentalisiert. Im Grunde erleben wir hier nur wieder eine Migrantin aus einer anderen Kultur und Geschichte, die auf dem Ticket eines angeblich ewigen deutschen Rassismus in eine privilegierte Stellung reiten will“, meint Emil Sänze, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, zur jüngsten Pressemitteilung aus dem Hause Aras*1. „Es ist ja in Mode gekommen, dass Migranten hier zu den neuen Opfern einer angeblich ewigen Tätergesellschaft stilisiert werden und als angeblich ewig Diskriminierte Vorzugsbehandlung fordern. So stilisieren sich einige Moslems bei uns ja regelrecht zu geistigen Erben der verfolgten Juden. Wir haben aber eine sozial durchlässige Leistungsgesellschaft, in der sich niemand – und die Frau Landtagspräsidentin beweist das ja selber – mit abgeschmackten Opferrollen zu kokettieren und dazu die geschichtliche Erfahrung der Mehrheitsgesellschaft zu usurpieren und dieser Schulstunden zu halten braucht.“

Instrumentalisierung des Holocaust gegen das eigene Staatsvolk

„Wir haben ja gerade die Özil-Debatte in den Medien“, so Sänze weiter. „Wir haben einen talentierten Sportler, der unsere Nationalhymne nicht singen und damit ostentativ nicht zu unserer historischen Gemeinschaft gehören wollte. Er wollte genau den Teil Deutschlands haben, der ihm nützte, die internationale Karriere, und für die daraus entstehenden Konflikte zeiht er den DFB jetzt des Rassismus. Eine ganz ähnliche eigennützige Mimikry betreibt meines Erachtens Frau Aras. Sie braucht die deutsche Geschichte, braucht Erinnerung und Grundgesetz nur da, wo es der Migrationsagenda der Grünen in einem vermeintlich herren- und geschichtslosen Einwanderungsraum nützt, in welchem Menschen wie Frau Aras uns Deutschen die gesellschaftliche Wirklichkeit diktieren wollen. Mit Hilfe des ständigen Rassismus-Vorwurfs soll die moralische und damit die politische Legitimität des deutschen Staatsvolkes diskreditiert werden, über sein Schicksal Entscheidungen zu treffen. Die Landtagspräsidentin möchte in Wirklichkeit, dass die deutsche Geschichte mit dem Machtantritt der Grünen 2013 beginnt, und die Gedenkkultur braucht sie nur als Versatzstück – um Deutschland vor 2013 seine moralische Legitimität abzusprechen. Dazu wird der Holocaust in geschmacklosester Weise bemüht und das Grundgesetz gegen sein eigenes Staatsvolk zu instrumentalisieren versucht.“

 

„Wir brauchen keine Belehrung von Frau Aras über den Holocaust!“

Emil Sänze erläutert dazu: „Jetzt inszeniert sich Frau Aras vorzugsweise an Gedenkstätten, die an die schwarzen Stunden deutscher Geschichte erinnern, wenn sie nicht gerade Schülern ihre Lesart von Demokratie aufdrängt. Das ist natürlich kein Zufall, denn hier geht es schlicht um das Erreichen einer moralischen Machtstellung gegenüber der einheimischen Mehrheitsgesellschaft“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Wir Deutsche wissen, wer wir sind und wo wir herkommen. Wir haben unsere guten und schlechten Stunden zusammen bestanden und wissen beides einzuordnen und gerecht zu würdigen. Als der unsägliche Judenmord stattfand, hatten die Vorfahren von Frau Aras daran genauso wenig Anteil wie am Sieg Ottos des Großen über die Ungarn, an den Opfern der Bevölkerung im Dreißigjährigen Krieg, an der Reichsgründung Bismarcks oder an der Verabschiedung des Grundgesetzes. Niemand von Frau Aras‘ Familie hat in unserem Land Steuern gezahlt oder in den Kriegen dieses Landes fechten müssen oder in seinen Rückschlägen Opfer gebracht. Zum glänzenden Lack dieses Landes, den Frau Aras zitiert, haben ihre Vorfahren nicht beigetragen. Entsprechend brauchen wir keine Belehrung von Frau Aras über den Holocaust, den sie sich hier entgegen ihren leutseligen Versicherungen wie eine nützliche Rosine für ihr Migrationsgesellschafts-Narrativ und für ihre Delegitimierung des gewachsenen deutschen Staatsvolkes aus unserer Geschichte herausselektiert. Sollte sich Frau Aras wirklich für die Situation der Juden in Deutschland nicht nur als nützliches Werkzeug ihrer Agenda oder als Vorbereitung für eine Israelreise interessieren, die den Angehörigen der etablierten Landtagsfraktionen im Landtagspräsidium von der israelischen Generalkonsulin Simovich unverblümt als nachträgliches Dankeschön für die Annahme des Antrags 16/3622 vom 27. Februar 2018 angeboten wurde – dann kann sie ihre Belehrungen zum Antisemitismus und Rassismus gerne an die zahlreichen illegalen Migranten aus Ländern richten, in denen der Antisemitismus Staatsdogma und Schulinhalt ist. Und sollte die Warnung vor Völkermord für sie die Herzensangelegenheit sein, die sie täglich bekennt, dann kann sie sich gerne einmal in dem Land umschauen, aus dem sie und ihre Eltern stammen, und dort die Gedenkstätten für Armenier besuchen – so es dort solche gibt.“

*1 Pressemitteilung 93/2018 von Landtagspräsidentin Muhterem Aras „Wir müssen Geschichte ins Jetzt holen“


Zurück zur Übersicht

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Pressemitteilung - Stuttgart 22.06.2020

Bernd Gögel MdL: Fraktion trauert um ihr Mitglied Klaus Dürr

Stuttgart. Die AfD-Fraktion trauert um ihr Fraktionsmitglied Klaus Dürr MdL. Der Wildberger Landtagsabgeordnete, der Anfang 2017 als Ersatzkandidat für Alterspräsident Heinrich Kuhn nachgerückt war, erlag Sonntagmorgen 61jährig einer Herzattacke. Der Industriefachwirt, der Mitglied in den Ausschüssen für Inneres, Digitalisierung und ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 18.06.2020

Bernd Gögel MdL: Stuttgarter FDP-Fraktion konterkariert Wille der FDP-Bundestagsfraktion

Stuttgart. Fraktionschef Bernd Gögel MdL hat seinem FDP-Amtskollegen Hans-Ulrich Rülke vorgeworfen, den erklärten politischen Willen der Bundestagsfraktion zu konterkarieren. „Der liberale Bundestagsfraktionsvize Michael Theurer hatte bereits Anfang Mai eine politische Aufarbeitung der staatlichen Corona-Strategie angekündigt und dafür auch ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 18.06.2020

Hans-Peter Stauch MdL: Antifa-Exzesse nicht länger herunterspielen

Stuttgart. Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Hans-Peter Stauch MdL hat die Medien aufgefordert, die gewalttätigen Exzesse der Antifa nicht mehr länger herunterzuspielen oder gar zu rechtfertigen. „Es muss endlich mit dem unsinnigen Narrativ aufgeräumt werden, dass der größte Feind unserer Demokratie von rechts käme. Viele ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 03.06.2020

Bernd Gögel MdL: Neofa statt Antifa

Stuttgart. Die AfD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg nutzt ab sofort den Begriff „Neofa“ statt des irreführenden „Antifa“. Fraktionschef Bernd Gögel erklärt die Wortwahl mit der zunehmenden Gewaltbereitschaft linksradikaler Gruppen, die vom Verfassungsschutz als extremistisch und/oder gewalttätig eingestuft und beobachtet werden: ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 20.05.2020

Anton Baron MdL: Echte Einsparungen anstelle bloßer Symbolpolitik!

Stuttgart. Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion Anton Baron hat die abzusehende Ablehnung des AfD- Gesetzentwurfs zur Reduktion der Diäten als bürgerfeindlich kritisiert. „Im Gegensatz zu den anderen Fraktionen, die lediglich einen Verzicht auf eine der unsäglichen automatischen Erhöhungen beschließen wollen, möchte die ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 06.05.2020

Christina Baum MdL: Parlament betreibt Volksverachtung!

Stuttgart. Die AfD-Fraktion hat die Ablehnung ihres Dringlichkeitsantrags auf Neubewertung der Corona-Lage als volksverachtend kritisiert. „Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen, der Sterberate sowie der Zahl der erfreulicherweise Genesenen deutet an, dass die anfänglich befürchtete epidemische Lage von nationaler Tragweite wohl nicht ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 06.05.2020

Anton Baron MdL: Einheitsparteien wollen Einheitsmeinung statt Kritik

Stuttgart. Der parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer Anton Baron MdL hat der grün-schwarz-gelb-roten Mehrheit im Landtag vorgeworfen, keine Kritik mehr zuzulassen und nur genehme Einheitsmeinungen anzuhören. „Den Vorschlag zur Einschränkung der parlamentarischen Rederechte in dieser Situation überhaupt zu machen zeugt von Ideologie ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 09.04.2020

Anzeige und Presseratsbeschwerde gegen „Schwarzwälder Boten“

Stuttgart. AfD-Fraktionsvize Emil Sänze hat heute gegen den Chefredakteur des Schwarzwälder Boten, Hans-Peter Schreijäg, Beschwerde beim Presserat erhoben. Hintergrund: in der Rubrik „Meinungen der Leser“ hat Schreijäg den Leserbrief eines „Rudolf Bläsi | Schönau“ veröffentlicht. Darin wird die AfD als „Nazi-Partei“ bezeichnet, ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 02.04.2020

Offener Brief an SWR-Intendant Kai Gniffke

Sehr geehrter Herr Gniffke, „Die AfD hat genauso einen Anspruch auf eine faire Berichterstattung wie jede andere Partei auch“, sagten Sie am 25. Oktober noch als ARD-Aktuell-Chef bei einer Dresdner Podiumsdiskussion, der ich selbst beiwohnte. „Wir haben zu einem professionellen, sachlichen Umgang mit der neuen Partei gefunden, die nun in ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 31.03.2020

AfD-Fraktion erhebt wegen Absage der Landtagssitzung Verfassungsklage

Stuttgart. Die AfD-Fraktion hat heute Verfassungsklage gegen Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) erhoben und zugleich den Erlass einer einstweiligen Verfügung beantragt. Hintergrund ist die von Aras verfügte Aufhebung der Sitzungen des Landtags von Baden-Württemberg am 01.04.2020 und 02.04.2020. Fraktionsvize Emil Sänze MdL als ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 31.03.2020

Bernd Gögel: Theresa Schopper beim Wort nehmen

Stuttgart. Die AfD-Fraktion hat heute einen Fragenkatalog zur Corona-Situation im Südwesten an Staatsministerin Theresa Schopper gesendet. „Damit nehmen wir die Ministerin beim Wort, die kürzlich erst uns und dann allen Parteien im Landtag zugestanden hatte, auch außerhalb des parlamentarischen Geschäftsgangs Anfragen zur Corona-Pandemie ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 27.03.2020

„Corona-News“ – Virtuelle Diskussionsrunde im Livestream am 31. März um 19 Uhr

Stuttgart. Zum Schutz der Bürger hatte sich die AfD-Fraktion angesichts der Corona-Pandemie entschlossen, das Veranstaltungsformat „BürgerDialog“ bis auf Weiteres abzusagen. Das betraf zunächst die Veranstaltungen in Lauda-Königshofen am 26. März sowie in Burladingen am 2. April. „Wir tun dies aus Verantwortungsbewusstsein für unsere ...

  Weiterlesen

Lust auf mehr? Downloads

Publikationen unserer Arbeitskreise


 

Weitere Publikationen