Massive Gewalt gegen AfD-Politiker - Stillschweigen bei den Kartellparteien

Pressemitteilung - Stuttgart, den 20.01.2020

 

Pressemitteilung - Stuttgart, den 04.10.2016

Zwei Autos der AfD-Politiker Eberhard Brett, Stadtrat in Stuttgart und Kreisvorstandsmitglied Alexander Beresowski wurden massiv zerstört: Zerstochene Reifen, eingeschlagene Scheiben und Grüße von der Antifa aus der Sprühdose.  Das Haus des Landtagsabgeordneten Dr. Heinrich Fiechtner wurde mit roten Farbbeuteln beworfen. „Es ist bezeichnend, dass sich bislang kein einziger Politiker der anderen Parteien dazu geäußert hat“, stellt AfD-Fraktionschef Dr. Heinrich Merz fest, der Ähnliches vor einigen Wochen selbst erlebt hat, als sein Haus ebenfalls einem Farbanschlag zum Opfer fiel.

„Wir sehen, dass die Kartellparteien nicht nur bei der Verhinderung eines Untersuchungsausschusses zum Linksextremismus gemeinsame Sache machen“, sondern auch, wenn es darum geht, Gewalt gegenüber dem politische Gegner zu ignorieren“, sagt Fraktionsvize Emil Sänze. „Sobald Politiker anderer Parteien betroffen sind, wird ein Riesenwirbel gemacht, bei uns herrscht Grabesstille.“

Das  Medienecho ist verhalten bis unerträglich

Aufschlussreich ist die lokale Berichterstattung. Die Stuttgarter Zeitung/Nachrichten texten sehr allgemein gehalten: „Angriffe gegen Politiker häufen sich“. In dem Sammelartikel werden die massiven Anschläge auf persönliches Eigentum von AfD-Politikern beinahe als Bagatellen im Mittelteil  des Textes behandelt. Im Kommentar „Vogelfrei“ wird die Klage von Heinrich Fiechtner, einem der Opfer - „Man erklärt uns zu Vogelfreien“ -  geradezu ins Absurde verdreht. „Zu behaupten, dass der AfD-Politiker Fiechtner auch Täter sei, weil seine Partei die Politikerverachtung schüre, das ist unerträglich“, empört sich Rüdiger Klos. „Die AfD als Opfer und Täter zugleich zu bezeichnen, ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit“.

Wer in derselben Weise argumentiert, betreibt bösartiges Victim Blaming und rechtfertigt Straftaten. Derselben Strategie bedient sich im Übrigen der Islam, wenn Frauen, die sich nicht regelkonform kleiden, bei sexuellen Übergriffen eine Mitschuld zugeschoben wird.


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