Dr. Rainer Podeswa: Irrsinn ökoreligiöser Wahnvorstellungen sabotiert deutsche Automobilindustrie

Pressemitteilung - Stuttgart, den 18.04.2018

Stuttgart. Auf den Irrsinn ökoreligiöser Wahnvorstellungen wie die willkürlichen Grenzwertfestlegung zur Verhängung möglicher Fahrverbote durch die Landesregierung verwies der stellvertretende Vorsitzender der AfD-Fraktion, Dr. Rainer Podeswa, einmal mehr bei seiner Plenarrede in der vergangenen Woche. „Wir haben bereits diskutiert, dass die Grenzwerte an Arbeitsplätzen deutlich höher sind. Und damit ist nicht einmal der Maximalwert für Produktionsstätten von 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemeint, sondern auch bei normalen Arbeitsplätzen gilt ein Maximalwert von 60 Mikrogramm, während an der Autobahn ein Maximum von 40 Mikrogramm nicht überschritten werden darf. Der Grenzwert von 950 Mikrogramm für Produktionsstätten wurde übrigens abgeleitet von einer Langzeitstudie an Ratten, bei denen leichte Reizungen der Atemwege erst bei 8000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft auftraten“, so Podeswa.

Elektroantrieb ist bestenfalls Ergänzung, kein Ersatz für den Verbrennungsmotor

Kritisiert wird vom AfD-Abgeordneten darüber hinaus auch die Diskussion um die Zukunft des Elektromotors, der nach einer Studie mehrerer Universitäten bestenfalls eine Ergänzung zum Verbrennungsmotor darstellen, ihn aber keineswegs ersetzen kann. „Für den Energieinhalt eines gefüllten Dieseltanks werden heute noch tonnenweise Batterien benötigt. Während ein Diesel in zwei Minuten betankt werden kann, werden für ein Elektroauto drei große Windräder benötigt, um die Batterie in der gleichen Zeit zu laden – nur dass in absehbarer Zeit keine Batterie derartig hohe Ladeströme aushält!“ Selbst das Hybridfahrzeug von Ministerpräsident Winfried Kretschmann könne nicht einmal vom Stuttgarter Landtag bis zu ihm nach Hause fahren, ohne den Verbrennungsmotor zu nutzen.

Verfälschende Messergebnisse sollen Bürger an der Nase herumführen

Auch das Eingeständnis des Bundesumweltministeriums, dass Messstellen möglichst objektive und repräsentative Werte ermitteln sollten und nicht die schlechtestmöglichen, weshalb die Messstationen nicht unmittelbar am Straßenrand aufgebaut werden dürften, zeige deutlich auf, wie die Menschen mit falschen Messergebnissen und willkürlichen Grenzwerten beeinflusst werden, um die bewährte und umweltgerechte Dieseltechnologie zu verleumden – und damit die Besitzer von hochwertigen Dieselfahrzeugen zu enteignen, weil der Restwert ihrer Fahrzeuge über Nacht massiv gesunken sei. Auf entschiedenen Widerstand stößt bei der AfD in diesem Zusammenhang die Finanzierung der „Deutschen Umwelthilfe“ durch die Bundesregierung, die 18 Projekte dieses Abmahn-Vereins mit jeweils bis zu 900.000 Euro unterstützt hat. „Die Bundesregierung von CDU und SPD hat aktiv Steuergelder dafür verbraten, dass unserer Wirtschaft mit verlogenen Kampagnen geschadet wird und hunderttausende Arbeitsplätze gefährdet werden“, erläutert Dr. Rainer Podeswa. „Die bekannteste Lügenkampagne der angeblichen ‚Umwelthilfe‘ waren die unzähligen Feinstaub-Toten. Ihr treuer öffentlich-rechtlicher Staatsfunk hat sogar von der ‚Vergasung‘ durch die ‚Automafia‘ gesprochen!“, während Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme ergeben hatten, dass die Feinstaub-Toten völliger Unsinn sind. „Der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub am Tag, der nur 35mal im Jahr überschritten werden darf, entspricht den eingeatmeten Partikeln einer halben nikotinfreien Zigarette. Auch Lungenexperten haben diesem Unsinn widersprochen“, so Podeswa. „Selbst an der berühmten Messstation Neckartor kommen nur sieben Prozent der Schadstoff-Belastungen durch Auto-Abgase. Also hören Sie doch bitte auf, die Schuld immer auf die Autos zu schieben!“

Falsche Prioritätensetzung durch die grün-schwarze Landespolitik

Den Altparteien wirft Dr. Rainer Podeswa darüber hinaus Untätigkeit bei der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien vor, weil die Politik die betreffenden Unternehmen bereits vor Jahrzehnten dabei hätte unterstützen müssen, statt anderen Staaten nachzurennen. „Wie sieht denn jetzt Ihr Konzept für unsere Zukunft aus?“, stellte der AfD-Vizefraktionsvorsitzende in den Raum. „Wollen Sie mit deutschen Elektroautos die Führung übernehmen, nachdem sie in den USA, Japan oder China längst in Serienproduktion sind? Wollen Sie jetzt noch mit Batterien anfangen, die dort längst in Mega-Fabriken billig produziert werden?“ Unter diesem Blickwinkel fordert Dr. Podeswa von der Landesregierung eine bessere Unterstützen der baden-württembergischen Unternehmen bei der Weiterentwicklung der bewährten Technologie des Verbrennungsmotors und den Einsatz für Technologieoffenheit ohne Vorgabe ideologischer Ziele. „Wenn Deutschland weiter Erfolg haben soll, dann müssen wir eigene Technologien vorantreiben und unterstützen!“, so Podeswa abschließend.


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