Dr. Rainer Balzer: Grüne und CDU uneins in der Bildungspolitik

Pressemitteilung - Stuttgart, den 12.01.2018

Während die AfD immer wieder neue konstruktive Vorschläge in die Bildungspolitik einbringt, übernimmt die CDU Stück für Stück diese Forderungen.  Schon früh hat Dr. Rainer Balzer, Bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, auf die Notwendigkeit der Stärkung der Schulleitungen hingewiesen. Diese Forderung wurde aufgenommen, gleichwohl ohne den Urheber, die AfD, zu nennen. Ein Berichtsantrag vom 27. März 2017 fragte explizit danach, welche Erziehungsmaßnahmen Lehrern aktuell zur Disziplinierung von schwierigen oder sogar gewalttätigen Schülern zur Verfügung stehen und forderte,  dass Lehrer im Konfliktfall die nötige Rückendeckung und Unterstützung von Schulleiter und Regierungspräsidium bekommen. Sie müssen die Möglichkeit bekommen, das Fehlverhalten von Schülern gegenüber dem Lehrer oder den Mitschülern wirkungsvoll zu sanktionieren. In einigen Schulen wird das Lernen durch Disziplinprobleme stark erschwert, Autoritäten werden gesamtgesellschaftlich zunehmend weniger anerkannt.

Regelmäßige und objektive Leistungsbewertung sind Schlüssel zu langfristigem Erfolg

Nun wurden diese Forderungen von der CDU aufgenommen, zusammen mit der Forderung nach Rückkehr zum Frontalunterricht, während die Grünen dieses erfolgreiche Konzept als einer vergangenen Epoche zugehörig ablehnen. „Regelmäßige und objektive Leistungsbewertung sind der Schlüssel zu einem langfristigen Erfolg. Dazu gehören selbstverständlich auch Noten im Grundschulalter.  Die Disziplin im Klassenzimmer ist Grundlage für konzentriertes Lernen. Hierfür möchten wir die Position des Lehrers stärken.“, sagt Dr. Rainer Balzer.

Grüne Politik ist verantwortlich für die Bildungsmisere, nicht die Lehrer

Mit ihrem Fortbildungsmanagement beabsichtigen die Grünen ein weiteres Mal, die Verantwortung für die Bildungsmisere im Land den Lehrern zuzuschieben, doch liegen hier nicht die Ursachen für das das schlechte Abschneiden des Landes Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren. Auch der „rhythmisierte Schultag“ ist nicht die Lösung, denn konzentriertes Lernen am Vormittag ist wesentlich erfolgversprechender und bietet die Möglichkeit des überwiegend freien Nachmittags für individuelle Aktivitäten. Wir fordern klare Leistungsanforderungen an die Schüler und regelmäßige Klassenarbeiten. Wir fordern zudem einen Wettstreit der besten Methoden zum Wohle der Schüler, um einen maximalen Lernerfolg zu ermöglichen. Die CDU sollte sich mittelfristig überlegen, ob sie das bildungspolitische Chaos im Ländle weiter mitträgt.


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