Stefan Herre: Viele Opfer von Straftaten leiden ihr ganzes Leben lang

Pressemitteilung - Stuttgart, den 10.10.2018

Nach einer Straftat steht nur einer im Mittelpunkt: der Täter. Sein Opfer oder – im noch schlimmeren Fall – seine Opfer tauchen nach der Tat meist ab. Aus Scham, aus Angst, aus Verzweiflung. Gedemütigt, verletzt, gezeichnet. Und allein gelassen. «Während der Täter nach einigen Jahren frei ist, sind die Opfer ein Leben lang Gefangene», kommentiert der AfD-Abgeordnete Stefan Herre die heutige Debatte. «Opfer leiden unter einem Verbrechen, das völlig schuldlos über sie hereinbrach. Schuldlos. Das ist das entscheidende Wort. Das Opfer kann nichts dafür, dass es zum Ziel einer skrupel- und gewissenlosen Person wurde. Es trägt keine Schuld daran, dass es geschlagen, vergewaltigt oder ausgeraubt wurde.»

Täter erhält Rundumversorgung

Und der Täter? Sofort nach der Inhaftierung werden Resozialisierungsmaßnahmen eingeleitet, damit auch der unbelehrbarste Verbrecher nur ja wieder ein wertvoller Teil dieser Gesellschaft werden kann. «Dabei wird vergessen, dass er es oft auch davor nicht war. Und nicht mehr sein wird», so Herre.  Nicht nur dass der Täter ohne eigenes Zutun einen Anwalt zur Seite gestellt bekommt, während sich der Geschädigte selbst um einen kümmern muss… «Nein, auch die psychologische Betreuung des Opfers, das sich seit dem Verbrechen in einer Ausnahmesituation befindet, ist in unserem System keine Selbstverständlichkeit. Sie muss es aber sein», fordert Herre. Dass sie es nicht ist, macht den Geschädigten ein weiteres Mal zum Opfer. Zum Opfer falscher Gesetze, die den Täter weich fallen lassen, während der Verletzte  fallen gelassen wird.

Vernehmung verbessern

Vielen Verletzten würde es helfen, ihrem Peiniger vor Gericht nicht begegnen zu müssen. Herre: «Die erleichterte Einführung von audiovisuellen Aufzeichnungen von Zeugenvernehmungen könnte hier die dringend benötigte Abhilfe schaffen. Doch das sieht die grün-schwarze Koalition anders, denn sie ist der Meinung, dass Kinder besonders schutzbedürftig sind, Erwachsenen eine Aussage im Regelfall jedoch zuzumuten sei. In meinen Augen ist ein Opfer immer ein Opfer, unabhängig von seinem Alter.»

Immer mehr Opfer

«Opfer gibt es hierzulande leider viel zu viele. In allen Altersklassen. Das Tragische ist, dass es immer mehr werden», erinnert Herre. Während ihre Zahl im Jahr 2014 auf rund 92 500 sank, stieg sie danach dramatisch an. 2017 waren es bereits über 104 000! Für die Polizeibeamten und unsere Justiz ist diese Entwicklung eine Katastrophe. Die Gefängnisse platzen neuerdings aus allen Nähten. Für Herre ist es offensichtlich, dass man nicht die Folgen bekämpfen muss, sondern die Ursachen: «Gewalttaten zu vermeiden, ist der beste Opferschutz.»

 


Zurück zur Übersicht

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Pressemitteilung - Stuttgart 14.12.2018

Emil Sänze: Körperliche Unversehrtheit von AfD-Abgeordneten gilt linksradikalem Pöbel nichts

Geradezu offen geduldet von den politischen Eliten unseres Staates, gelten demokratisch gewählte Abgeordnete der demokratisch verfassten AfD im linksradikalen Milieu offenbar als vogelfrei. Am Samstag, 8. Dezember 2018 warfen anlässlich einer von Stefan Räpple MdL angemeldeten Demonstration gegen den sogenannten „Globalen ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 14.12.2018

Lars Patrick Berg zur Frage «Sollen Ausländer leichter abgeschoben werden dürfen, die Polizisten oder Feuerwehrleute angreifen?»

Auf die wöchentliche Frage des „Staatsanzeigers“ unter der Rubrik „Ein Thema – fünf Meinungen“ «Sollen Ausländer leichter abgeschoben werden dürfen, die Polizisten, Feuerwehrleute, Vollstreckungsbeamte oder Rettungskräfte angreifen?» antwortete die Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg wie folgt:  „Wer in ein ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 14.12.2018

Emil Sänze MdL zum NSU-Untersuchungsausschuss: „Ein Drittklässler kann sehen, dass etwas nicht stimmt!“

Mit deutlicher Kritik reagiert Emil Sänze, stellvertretender Vorsitzender und Pressepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, auf die Vorstellung der Arbeitsergebnisse des Untersuchungsausschusses Rechtsterrorismus/NSU BW II am 3. Dezember und die Relation zwischen den Kosten der Angelegenheit und deren Ertrag: „Die Sache ist doch wie das ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 13.12.2018

Stefan Herre: Straßburg-Attentäter ist erneut polizeibekannter Islamist

Seit Dienstag werden wieder Grenzübergänge zwischen Frankreich und Deutschland kontrolliert. Nicht etwa, weil das die AfD vorausschauend forderte, sondern weil ein radikaler Islamist im elsässischen Straßburg drei Menschen ermordete. Wieder einmal mitten in der Weihnachtszeit. Wieder einmal starben Unschuldige. Wieder einmal durch einen ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 10.12.2018

Feiger linksterroristischer Anschlag auf AfD-Landtagsabgeordneten Stefan Räpple

Im Anschluß an die Protestkundgebung gegen den UN-Migrationspakt des AfD-Landtagsabgeordneten Stefan Räpple in der Stuttgarter Innenstadt, kam es zu linksterroristischen Angriffen auf Demo-Teilnehmer. Ein gezielter Anschlag galt dem Veranstalter Stefan Räpple persönlich. Trotz Polizeibegleitung kam es auf der ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 10.12.2018

Lebensgefährdender Anschlag auf Landtagsabgeordneten: Lars Patrick Berg fordert klare Worte der Verurteilung

„Klare Worte der Verurteilung des lebensgefährdenden Anschlages auf den Landtagsabgeordneten Stefan Räpple“ fordert der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Lars Patrick Berg, von den anderen Landtagsfraktionen. Linke Gewalt dürfe nicht länger verharmlost werden. Dies komme einer stillschweigenden Bejahung gleich. Ablehnung der ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 10.12.2018

Emil Sänze: „Abschreckungswirkung des Strafvollzugs bleibt elementares öffentliches Interesse“

Nachdem die Landtagspressestelle am 6. Dezember 2018 eine Pressemitteilung aus dem Sozialausschuss veröffentlichte, der zufolge „der Justizvollzug (…) kein geeignetes Umfeld zur Überwindung einer Abhängigkeitserkrankung“ sei und „Reha vor Strafe“ gehen müssen, fordert Emil Sänze, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der AfD ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 07.12.2018

Emil Sänze zur Frage: «Soll der Verfassungsschutz verstärkt auch gewaltfreie Gruppierungen überwachen?»

Auf die wöchentliche Frage des „Staatsanzeigers“ unter der Rubrik „Ein Thema – fünf Meinungen“ «Soll der Verfassungsschutz verstärkt auch gewaltfreie Gruppierungen überwachen?» antwortete die Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg wie folgt: «Die Aufgabe des Verfassungsschutzes besteht darin, ‚Bestrebungen gegen ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 07.12.2018

Innere Sicherheit: Lars Patrick Berg sieht sich durch Polizeigewerkschaft bestätigt

„Auf den Polizeitischen stapeln sich nach Angaben der Polizeigewerkschaft die Akten von Intensivtätern, es fehlt an Personal und die Ausrüstung ist auch mangelhaft“, bemerkt Lars Patrick Berg zur Kritik der Polizeigewerkschaft. Die Sicherheitslage in Baden-Württemberg sei bei weitem nicht so rosig, wie die Landesregierung sie darzustellen ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 30.11.2018

Udo Stein fordert „Einführung eines Wolfszielbestandes in Baden-Württemberg“

Nachdem der AfD-Landtagsabgeordnete Udo Stein bereits in der vergangenen Woche im Plenum eine Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht forderte, weil es sich beim Wolf keineswegs um eine vom Aussterben bedrohte Tierart handelt, initiierte der jagdpolitische Sprecher der AfD-Fraktion angesichts der aktuellen Wolfsproblematik von der Landesregierung die ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 29.11.2018

Stefan Räpple: Justizminister Wolf gibt AfD recht

Im Zuge der Regierungsbefragung am Mittwoch im Stuttgarter Landtag stellte der AfD-Land­tagsabgeordnete Stefan Räpple Fragen an Justizminister Guido Wolf (CDU). Er wollte wissen, ob sich sein Verdacht erhärtet, dass die „wahnsinnige Erhöhung“ der Gefängnisinsassen seit 2016 um 12,5 Prozent mit der Einwanderungswelle vom Herbst 2015 zu tun ...

  Weiterlesen
Pressemitteilung - Stuttgart 27.11.2018

Dr. Rainer Balzer zu den Herausforderungen im baden-württembergischen Justizvollzug

Stellungnahme von Dr. Rainer Balzer, Beauftragter für Strafvollzug der AfD-Landtagsfraktion, zur heutigen Regierungspressekonferenz mit Justizminister Guido Wolf zu den Herausforderungen im baden-württembergischen Justizvollzug „Baden-Württemberg hat heute 72 freie Haftplätze. Gleichzeitig liegen 19 800 nicht vollstreckte Haftbefehle ...

  Weiterlesen

Lust auf mehr? Downloads