Carola Wolle: Landtagspräsidentin Muhterem Aras verunglimpft Ostdeutsche

Pressemitteilung - Stuttgart, den 03.10.2018

„Sie kann es nicht lassen: Bei einer vorgezogenen Feierstunde zum Tag der deutschen Einheit in Brackenheim versuchte sich Landtagspräsidentin Muhterem Aras letzte Woche erneut an der Interpretation aktueller gesellschaftlicher und politischer Geschehnisse – und ließ dabei einen tiefen Einblick in ihre eigene Befindlichkeit zu“, kritisiert die AfD-Landtagsabgeordnete Carola Wolle. „Der Hinweis auf den Zuzug von Gastarbeitern in den 60er und 70er Jahren durfte eingangs selbstverständlich nicht fehlen, wobei, wie üblich, geflissentlich übersehen wird, dass der Zuzug von Europäern mit christlichem Hintergrund mit der aktuellen Massenzuwanderung meist muslimischer Migranten aus dem arabischen Raum und aus Schwarzafrika schlicht nicht zu vergleichen ist. Migration ist eben nicht gleich Migration“, so die wirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion.  

Sind kritische Deutsche keine vollwertigen Staatsbürger mehr?

Neu sei allerdings, dass Landtagspräsidentin Muhterem Aras die Migranten in Deutschland mit den „Menschen aus den neuen Bundesländern“ gleichstellt. „Mit der Aussage ‚Ostdeutsche sind auch Migranten‘ überschreitet Aras endgültig die Grenze des Ertragbaren. Sind Deutsche aus Dresden, Erfurt oder Rostock als ‚Gruppe‘ mit der ‚Gruppe‘ der Migranten zu vergleichen? Für Muhterem Aras offenbar ja, die sich in die Behauptung versteigt, ‚nicht mehr die Herkunft macht den vollwertigen Staatsbürger aus, sondern der Glaube an unsere Grundwerte und die Bereitschaft, sich für sie einzusetzen.‘ Hier kommt der zutiefst grüne und im Grunde zutiefst rote Hang zur Gleichmacherei zum Vorschein: Der Deutsche, dessen Vorfahren seit Generationen hier leben, habe demnach denselben Status wie der ausreisepflichtige afrikanische Migrant, solange beide nur an unsere Grundwerte glauben und bereit sind, sich dafür einzusetzen. Wer sich dieser Logik widersetzt – und genau das machen immer mehr Bürger in diesem Land – glaubt in der Aras‘schen Logik nicht mehr an unsere Grundwerte und ist damit kein vollwertiger Staatsbürger mehr“, so Carola Wolle.

Ende des grün-roten Gesellschaftsexperiments

Die Aussage „Ostdeutsche sind auch Migranten“ ziele daher auf die Menschen in den neuen Bundesländern, welche sich der aktuellen Politik der schrankenlosen Masseneinwanderung besonders energisch widersetzten, unterstreicht die AfD-Abgeordnete. Bewusst stelle Aras die Bürger in den Neuen Bundesländern auf dieselbe Stufe wie die Migranten – beide haben offenbar Nachhol- und Integrationsbedarf, weil sie, so Aras, eine „Erfahrung von Abwertung und das Gefühl, Mensch zweiter Klasse zu sein und wegen ihrer Herkunft benachteiligt zu werden“ durchleben mussten. Daraus erwachse der „Reiz die Aufwertung in einer Kampfgemeinschaft: Wir gegen die“. „Hier lässt Muhterem Aras die Katze endgültig aus dem Sack: Es ist das starke ‚Wir gegen die‘-Signal aus den ostdeutschen Bundesländern, das Aras umtreibt. Hier kündigt sich das Ende des grün-roten Gesellschaftsexperiments an. Nicht bei den Menschen wächst die ‚Angst vor der Zukunft, vor dem Unbekannten‘, sondern bei Aras selbst. Die Angst vor den Folgen dessen, was sie und ihre grün-roten Mitstreiter in den letzten Jahren und Jahrzehnten in diesem Land angerichtet haben und weiter anrichten. Diese Angst ist ebenso verständlich wie berechtigt. Doch sollte Frau Aras nicht vergessen, welches Amt sie bekleidet. Mit der öffentlichen, pauschalen Herabwürdigung und Verunglimpfung der Menschen in den ostdeutschen Bundesländern beschädigt sie die Würde dieses Amtes“, so Carola Wolle abschließend.


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