Emil Sänze: Recyclingprogramm „Grüne Chemie – CO2 als Ressource“ ist Selbstverständlichkeit und keine Ruhmestat

Pressemitteilung - Stuttgart, den 26.08.2018

Wie das baden-württembergische Umweltministerium am Freitag verkündete, sollen für „Studien zu biotechnologischen Verfahren zur Synthese von Rohstoff aus Kohlendioxid unter Ausnutzung der Lichtenergie der Sonne“ insgesamt 500 000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Recyclingprogramm „Grüne Chemie – CO2 als Ressource“ sehe vor, eine Kohlenstoff-Kreislaufführung zur Erzeugung organischer Rohstoffe zu etablieren und einen „wesentlichen Schritt zu einer nachhaltigen biobasierten und bioinspirierten Wirtschaft, der Bioökonomie“ zu schaffen, wie eine Pressemitteilung des Umweltministeriums suggeriert. Demnach habe Baden-Württemberg als innovationsstarkes und technologisch gut entwickeltes Land das Potenzial und auch den Anspruch, bei intelligenten, ressourcensparenden und klimaschonenden Technologien weltweit eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Über so viel ungewohnten Realitätssinn von Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) zeigt sich die AfD ziemlich erstaunt. „Geht doch, möchte man sagen“, erläutert Emil Sänze, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg. „Ein Umweltministerium, das sich ideologiefrei mit der Zukunft beschäftigt, ist nur zu begrüßen. Der zunehmende Verzicht auf fossile Rohstoffe ist eine Seite der Medaille, wenn es um die Benennung der größten globalen Herausforderungen geht, die vor uns liegen. Hier zu neuen Lösungsansätzen zu kommen und Handlungsoptionen zu suchen, liegt in der Natur der Sache und ist eine prominente Aufgabe von Wissenschaft und Forschung. Diese gilt es großzügig zu unterstützen, nutzt das biobasierte Wirtschaften, das sich an biologischen Vorgängen und natürlichen Stoffkreisläufen orientiert, doch letztlich uns allen“, unterstreicht Emil Sänze, räumt aber ein: „Sich bei vollen Kassen um zukunftsfähige Forschungsprojekte zu kümmern ist allerdings eine Selbstverständlichkeit und wahrlich keine Ruhmestat.“


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