Emil Sänze: Die Württembergische Landeskirche protegiert einen Linksextremisten – in einer Stuttgarter KiTa

Pressemitteilung - Stuttgart, den 19.07.2018

„Hin und wieder finden wir im Internet Hinweise, wer unsere ‚Freunde‘ sind“, schmunzelt Emil Sänze, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag. „Ein YouTube-Beitrag unter dem Begriff ‚Linke Gewalt # Antifa # gegen AfD mit Steuermitteln gefördert‘ zeigt interessante Szenen von den Protestveranstaltungen gegen die ‚Demo für Alle‘ in Stuttgart im Januar 2016, wohl auch gegen die AfD-Wahlparty im März 2016 – und von der Blockade des AfD-Bundesparteitags in Stuttgart am 30. April 2016. In der Vorbereitung derartiger ‚Aktionen‘ spielte nach unserer Kenntnis das 2009 von Jens Heidrich – einem der ‚profiliertesten‘ Stuttgarter Linksextremisten und Erzieher in einer vom Kirchenkreis Stuttgart der Evangelischen Landeskirche in Württemberg betriebenen KiTa in Stuttgart-Ost – mit gegründete ‚Linke Zentrum Lilo Hermann‘ in Stuttgart-Heslach eine wesentliche Rolle. Genau dort führte die Polizei auch im Dezember 2017 nach den Hamburger G20-Krawallen sicher nicht grundlos eine Razzia durch“, so Sänze.*1

Unter den Augen der Behörden wird Kampf gegen demokratische Andersdenkende organisiert

Unter dem Dach des Linken Zentrums finden sich beispielsweise die „Rote Hilfe“ und das „Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart“ – das offen zu „Widerstand“ gegen AfD-Anlässe aufruft und mit Jusos, Grüner Jugend, VVN-BdA, der Linken, ver.di und vergleichbar appetitlichen Organisationen verbandelt ist, um Volksfront zu spielen. Die VVN-BdA, der Heidrich zumindest nahesteht und mit deren Akteuren er zusammen auftritt, ist eine treibende Kraft bei Anti-AfD-Anlässen und wird – Stand 2017 – in Baden-Württemberg als linksextremistisch beeinflusste Organisation vom Verfassungsschutz beobachtet.*2 Es sind diese Organisationen, die mit ihren Blockaden und dergleichen das Versammlungsrecht demokratischer Andersdenkender radikal bestreiten.

So einer erzieht in einer kirchlichen KiTa Kinder

„Herr Heidrich kämpft in seiner Freizeit gegen den Kapitalismus und gegen Andersdenkende. Als Erzieher in der von der Landeskirche betriebenen KiTa erhält er – wir kennen sein Dienstalter nicht – im Monat ein Gehalt zwischen 2000 und 2900 Euro brutto und ist im Kirchenkreis Stuttgart Mitglied des Ausschusses für Kindertageseinrichtungen. Er äußert sich in der Mitarbeitervertretung des Kirchenkreises Stuttgart, in die er 2014 gewählt wurde, meistens mit schriftlichen Beiträgen zu Tarifangelegenheiten“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Bernd Gögel. „Ob die Eltern der von Herrn Heidrich betreuten Kinder wissen, was für einen guten Geist sie sich da angelacht haben? Es genügt eigentlich, sich in dem genannten YouTube-Beitrag Herrn Heidrichs sehr forderndes, selbstbewusst-aggressives Gebaren gegen Polizeibeamte anzusehen, dann weiß man, wie unbekümmert wohl sich solche Akteure unter der Regierung des Herrn Kretschmann fühlen.“

Der Balken im Auge der Evangelischen Landeskirche – Kampf gegen Andersdenkende …

„Offenbar findet eine solche Gesinnung auch in der Evangelischen Kirche in Württemberg eine gastliche Heimstadt“, meint Emil Sänze. „Herrn Heidrichs Kollege in der Mitarbeitervertretung, der Kirchenmusiker Andreas Retzer, schwadroniert in der Zeitung der Mitarbeitervertretung im April 2018, Menschen würden von ‚Populisten‘ gegeneinander ausgespielt, kritisiert den Nationalstaat als Interessenvertretung seiner Bürger und wagt sich in die große Weltpolitik. Im gesunden Patriotismus wittern diese Herrschaften ständig Menschenfeindlichkeit und übersehen geflissentlich den Balken im eigenen Auge. Wundert uns die Anstellung des Jens Heidrich? Nein. Denn wie der Herr, so das Geschirr: Heißt es doch in der von Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July verantworteten Broschüre ‚Flüchtlingsbereit und engagiert‘, die Landeskirche und ihre Diakonie betrieben ‚Politische Lobbyarbeit für Flüchtlinge‘ und setzten sich nach ihren eigenen Worten ‚gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtspopulismus‘ ein.“

…und Profitieren an der Migrationskrise

„Den politischen Kampf gegen eine demokratisch verfasste und in Parlamente gewählte Partei sieht diese Kirche als ihre Aufgabe an, und damit ist die Beschäftigung eines Linksextremisten in der Kindererziehung aus unserer Sicht kein Zufall“, fasst Sänze zusammen. „Das bezahlen die Bürger mit ihrer Kirchensteuer – und was die ‚Nächstenliebe‘ in der Migrationskrise betrifft, so verweise ich noch einmal auf die Auskünfte aus der Landtagsdrucksache 16/4007. Aus dem allgemeinen Steuertopf lassen sich diese Organisationen ihre ständig vor sich hergetragene ‚Nächstenliebe‘ wirklich gut entlohnen. Bei störenden Andersdenkenden hört diese Nächstenliebe offenbar schnell auf. “

*1 Stuttgarter Nachrichten vom 5. Dezember 2017

*2 Kleine Anfrage 16/2109 der AfD-MdL Carola Wolle und Lars Patrick Berg

 


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