AfD-Fraktion · Landtag von BWBaden-Württemberg

"Bodensatz"-Äußerung von Kretschmann mit zwei Wochen Verspätung in den selbsternannten Qualitätsmedien

Es ist geschlagene zwei Wochen her, dass Ministerpräsident Kretschmann AfD-Wähler bei einer Regierungspressekonferenz als "Bodensatz" beleidigt hat. Eine Pressemitteilung dazu wurde bislang ignoriert. Nur die Esslinger Zeitung und die Pforzheimer Zeitung brachten eine kleine Notiz, ohne jeglichen Kommentar. Kein Journalist fühlte sich bemüßigt, nachzufragen. Erst bei der gestrigen Regierungspresskonferenz tat dies ein Journalist der Stuttgarter Zeitung.

 Weil klassische Medien lückenhaft berichten, ist die AfD ist auf die Nutzung sozialer Medien angewiesen

„Darf man Bürger als Bodensatz bezeichnen“, fragt das Stuttgarter Lokalblatt nun ganz unschuldig in seiner heutigen Ausgabe. "Diese Frage sollte sich überhaupt nicht stellen", meint AfD-Fraktionsvize Emil Sänze. "Wir möchten uns überhaupt nicht vorstellen, welche Fragen und vor allem welche Urteile die Stuttgarter Zeitung über die AfD fällen würde, hätten wir uns eine ähnliche Bemerkung über die Wähler der Grünen erlaubt." Der Autor der Stuttgarter Zeitung beklagt, das Thema sei in den sozialen Medien angefacht worden. „Die Vorgehensweise der Medien ist immer dieselbe“, stellt Sänze fest. „Alles, was auch nur ansatzweise ein Skandälchen in Bezug auf die AfD  hervorbringen könnte, wird sofort aufgebauscht. Geht es aber um Diffamierungen, so wie im Bodensatz-Fall um die Herabwürdigung einer Gruppe von Bürgern, wird dies so lange totgeschwiegen, bis es nicht weiter zu halten ist“, kritisiert Sänze. „Die AfD ist auf die Nutzung der sozialen Medien geradezu angewiesen, wenn sich die selbsternannten Qualitätsmedien nicht in der Lage sehen, ihren Informationsauftrag zu erfüllen“, so Sänze.

SWR kommt seinem Informationsauftrag zwei Wochen zu spät  nach

Eine  ganz schlechte Figur gibt einmal wieder der öffentlich-rechtliche Sender ab. Heute bequemte sich endlich auch der SWR, seinem Informationsauftrag nachzukommen und machte die „Bodensatz“- Diffamierung der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich. Außer der Stuttgarter Zeitung und dem SWR machte im Übrigen kein anderes Blatt in Baden-Württemberg die abwertende Äußerung des Ministerpräsidenten zum Thema. 

Kretschmanns Äußerung ist unwürdig: Abwertung rechtschaffener Bürger des Landes Baden-Württemberg

Kretschmann sagte gestern, er wisse gar nicht „was schlimm sein soll an dieser Aussage“, er habe damit niemanden diskriminieren wollen, wolle ihn aber „gerne in Zukunft vermeiden“. „Zugleich drehte der Grüne den Spieß um“, heißt es bei der Stuttgarter Zeitung. Es sei doch „erfreulich, dass auch die AfD will, dass politisch korrekt gesprochen wird“. Emil Sänze kommentiert: „Herr Kretschmann ist Ministerpräsident aller Bürger des Landes Baden-Württemberg und wertet eine Gruppe rechtschaffener Menschen als ‚Bodensatz‘ ab, die im Übrigen sein Gehalt bezahlen. Das hat nichts mit der Frage nach politischer Korrektheit zu tun, sondern es ist eines Regierungschefs unwürdig.“

Rüdiger Klos: Muhterem Aras erneut bei Falschaussagen ertappt

Pressemitteilung - Stuttgart, den 17.10.2017
  Im Zusammenhang mit dem Schulbesuchsprogramm des Landtages wurden von Seiten der grünen Landtagspräsidentin Muhterem Aras weitere Falschbehauptungen getätigt. Wie die Presse berichtete, wurde behauptet, dass es sich bei den Schulbesuchen „um das Format der Präsidentin“ handele und die „Landtagsabgeordneten ...

Grenzenlose Asylpolitik bedroht Frauen in Baden-Württemberg

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Dr. Christina Baum: Armut nicht verwalten, sondern bekämpfen!

Pressemitteilung - Stuttgart, den 16.10.2017
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Tag der Vernunft, anstatt Firlefanz wie der vorgeschlagene „Tag der Einwanderung“

Pressemitteilung - Stuttgart, den 15.10.2017
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Bernd Gögel: Faule Kompromisse um Fahrverbote

Pressemitteilung - Stuttgart, den 12.10.2017
Fahrverbote in Stuttgart sind vorerst durch juristische Tricks abgewendet worden. Die Sprungrevision vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bewertet nur die formale verfahrensmäßige Korrektheit der Entscheidung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts. Eine inhaltliche Prüfung findet damit nicht mehr statt. „Die Sprungrevision ist eine ...

Gemeinschaftsschulen fördern Segregation statt Integration und bereiten Schüler nicht auf das Leben vor

Pressemitteilung - Stuttgart, den 12.10.2017
Die SPD versuchte in der aktuellen Debatte des Landtags ihre Ideologie der Gesamtschule zu feiern: „Fünf Jahre innovative Pädagogik: Gemeinschaftsschulen unterstützen statt schlecht reden“. Dr. Rainer Balzer, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion stellt dazu fest: In der Theorie seien alle Argumente ausgetauscht worden. ...

Lars Patrick Berg: Landesregierung sieht trotz Buttersäureanschlag im Ostalbkreis keinen Schwerpunkt der linksextremistischen Szene

Pressemitteilung - Stuttgart, den 11.10.2017
Schwäbisch Gmünd. Dem Buttersäureanschlag auf einen Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland im Ostalbkreis nahm sich der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Lars Patrick Berg, in einer kleinen Anfrage an. Bei dem Anschlag, welcher von der Landesregierung als politisch motivierte Kriminalität von links zugeordnet ...

"Bodensatz"-Äußerung von Kretschmann mit zwei Wochen Verspätung in den selbsternannten Qualitätsmedien

Pressemitteilung - Stuttgart, den 11.10.2017
Es ist geschlagene zwei Wochen her, dass Ministerpräsident Kretschmann AfD-Wähler bei einer Regierungspressekonferenz als "Bodensatz" beleidigt hat. Eine Pressemitteilung dazu wurde bislang ignoriert. Nur die Esslinger Zeitung und die Pforzheimer Zeitung brachten eine kleine Notiz, ohne jeglichen Kommentar. Kein Journalist fühlte ...

Dr. Rainer Balzer: AfD begrüßt das kleine „Reförmchen“

Pressemitteilung - Stuttgart, den 10.10.2017
Zumindest grundsätzlich begrüßt die Landtagsfraktion der AfD die neue gymnasiale Oberstufe mit ihrer Schwerpunktsetzung bei den Naturwissenschaften und der Stärkung der Mathematik, die am Dienstag von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann vorgestellt wurde – auch wenn sie angesichts der heterogenen Schülerschaft und den ...

Lobbyismus: Lars Patrick Berg fordert Regierung zum Handeln auf!

Pressemitteilung - Stuttgart, den 09.10.2017
„Ich fordere die Landesregierung auf, das im Koalitionsvertrag vereinbarte Lobbyregister zügig einzuführen und genau zu definieren, was sie als Lobbyismus einstuft!“, so Berg in einer Stellungnahme zu seiner kleinen Anfrage. Die Landesregierung könne zwar nicht benennen, was Lobbyansprachen seien und wie viele es davon in der ...

Journalismus? Nein, betreutes Denken für dämliche Bürger

Pressemitteilung - Stuttgart, den 06.10.2017
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Lars Patrick Berg: Rückkehr der RAF – Linksextremisten zeigen Nähe

Pressemitteilung - Stuttgart, den 06.10.2017
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